GEFEG.FX 7 - Neu im Release 2019-Q4

News 11/2019


Mit dem neuen 2019-Q4 Release stehen ab sofort die folgenden neuen oder weiter entwickelten Funktionalitäten zur Verfügung.


Datenformat-Upgrade

Objekte in GEFEG.FX werden in einem bestimmten Datenformat-Typ gespeichert. Bestehende Objekte werden immer dann auf eine neue Datenformat-Version angehoben, wenn neue Funktionen genutzt werden, die eine Datenformat-Änderung notwendig machen. Im vorherigen Release 2019-Q3 erforderten die neuen Funktionen Rechtschreibprüfung und Eindeutige Überschreibung von Notes (Modell und Schema) das Speichern der verwendeten GEFEG.FX Objekte in einem neuen Datenformat. Neue GEFEG.FX Objekte können direkt im aktuellen Datenformat gespeichert werden, um den vollen Funktionsumfang von GEFEG.FX anzuwenden.

Bitte beachten Sie, dass ein GEFEG.FX Objekt mit dem neuen Datenformattyp nicht mit älteren Releases geöffnet und bearbeitet werden kann. Wenn Sie in einer Arbeitsgruppe, einem Unternehmen und einer Organisation mit denselben GEFEG.FX Objekten arbeiten und diese mit dem neuen Datenformat speichern, ist es notwendig, dass alle weiteren GEFEG.FX-Nutzer, die dasselbe Objekt nutzen, ebenfalls auf das GEFEG.FX 2019-Q4 Release updaten, um die aktualisierten Objekte zu öffnen und zu bearbeiten.

Wenn Sie als Anwender GEFEG.FX Objekte in Repositories speichern, verwalten und weitergeben, informieren Sie bitte alle weiteren Anwender zeitnah über die Änderung des Datenformat-Typs und die Notwendigkeit, ein Update auf GEFEG.FX 7 2019-Q4 Release auszuführen.


Automobil-Standards: Neue Anwendungsempfehlungen und verbessertes Codelistenmanagement

Ab sofort stehen Ihnen folgende Neuerungen in den Datenpaketen für die Automobilindustrie zur Verfügung.

  • Update der VDA Empfehlungen: Neue Nachrichten und neue Versionen der EDIFACT-basierten VDA Empfehlungen sind veröffentlicht und können ab sofort in EDI-Guides referenziert werden.
  • Umstrukturierung der ODETTE EDIFACT Messages: "Sprechende" Namen erleichtern ab sofort die Auswahl und Wiederverwendung der ODETTE Guides.
  • Re-Organisierung der Codelisten: Codelisten-Sets wurden anwenderfreundlich in jeweils einer Master-Codeliste zusammengefasst. Für JAI, VDA, ODETTE, UN/EDIFACT wird nun jeweils eine Codeliste inklusive aller Vorgängerversionen zur Verfügung gestellt. Damit wird die Handhabung vereinfacht, weil u.a. aufwändiges Wiederfinden von Codes in den Codelisten "Jahresscheiben" wegfällt.


Individuelle Voreinstellungen für GEFEG.FX Notes

In GEFEG.FX werden Notes für die Beschreibung von Guides verwendet. Mithilfe von Notes können u.a. Beispielwerte, Hinweise und Beschreibungen in Dokumentationen ausgegeben werden. Mitunter ergibt sich die Anforderung, dass Notes mit anwenderspezifischen Default-Werten belegt sein müssen. Ab sofort können in den Guide-Eigenschaften Vorgabewerte für Notes definiert werden. Somit entfällt das mühsame Einfügen von gleichen Note-Inhalten. Solch ein Vorgabewert kann beispielsweise ein von Ihnen gewählter statischer Text oder das aktuelle Datum sein. Diese voreingestellten Werte können bei Bedarf überschrieben werden.


Aktualisierung mehrerer Arbeitskopien in einem Schritt

Um die gemeinsame Arbeit an Dokumenten und Ordnern effizienter zu machen, nutzen viele Organisationen Collaborations-Umgebungen mit Repositories. Die Collaboration-Umgebung für GEFEG.FX unterstützt das versionskontrollierte Arbeiten über Grenzen hinweg. Dabei können eine Vielzahl von Arbeitskopien in GEFEG.FX verknüpft sein, z.B. wenn Fachbereiche einer Organisation jeweils eigene Repositories pflegen oder Gremienarbeit mit Unterstützung von Repositories erfolgt. Das Aktualisieren dieser Arbeitskopien ist eine regelmäßige Notwendigkeit. Ab sofort können alle Arbeitskopien nun in einem Schritt aktualisiert werden. Dabei können Sie:

  • vom Manager ausgehend ALLE Arbeitskopien in einem Zug oder
  • von einem Ordner ausgehend alle Arbeitskopien in Unterordnern aktualisieren.


Vereinfachte Validierung einer Testdatei

In komplexen Testszenarien werden eine Vielzahl von Testdaten in einem oder mehreren Testdatenordnern erfasst. Oft ergibt sich aber auch der Testfall, dass lediglich eine Testdatei gegen einen internen Guide geprüft werden soll. Dies ist ab sofort auch ohne Testdatenordner möglich. Die Validierung wird dabei direkt von der Testdatei aus gestartet. Wie bei der Nutzung von Testordnern kann für die Testdatei ein Fehlerprotokoll generiert oder der Testdateneditor zum Korrigieren aufgerufen werden.


Erstellung von Reports und Exportoptionen jetzt auch in Publishing Projekten

Über Publishing Projekte können per Knopfdruck menschenlesbare Dokumentationsformate (u.a. PDF, DOCX, HTML) ausgegeben werden. Die Dokumentation wird über ein Publishing Projekt definiert, indem Reports und Exportoptionen der Objekte zusammengestellt werden - falls im Manager zur Verfügung stehend.

Nun gibt es dafür auch den Rückwärtsgang: Sofern Reports und Exportoptionen, die nicht im Manager vorliegen, im Publishing Projekt benötigt werden, können diese im Publishing Projekt erstellt und sofort für Ihre Dokumentation verwendet werden. Diese neu erstellten Komponenten sind anschließend auch im Manager verfügbar und können für weitere Publishing Projekte benutzt werden.


Mehr Flexibilität für Inhaltsverzeichniseinträge in Dokumentationen

Eine Guide-Dokumentation besteht in der Regel aus einem Set an Reports. Bei der Erstellung von Dokumentationen können Inhaltsverzeichniseinträge generiert werden, die einen Überblick über die benutzten Reports innerhalb der Dokumentation liefern. Für diese Einträge können neben benutzerdefinierten Bezeichnungen ab sofort auch Aliase und Startelemente angegeben werden. Falls mehrere Objekte in einem Publishing Projekt dokumentiert werden sollen, ist nun eine Zuordnung der Inhaltsverzeichniseinträge über den Alias möglich.


Erweiterte Konsistenzprüfung im Publishing Projekt

Die Inhalte von Guides werden in Reports ausgegeben. Dabei greifen Reports u.a. auf die Notes im Guide zurück. In ungünstigen Fällen können Informationen in Reports fehlen, wenn keine Report-Verknüpfung zu Guide-Notes existieren. Dies kann beispielsweise auf das Kopieren von einem Guide-Report in einen weiteren Guide zurückgeführt werden. Ab jetzt wird in der Objektprüfung eine Fehlermeldung ausgegeben, wenn ein Report auf Notes zugreifen möchte, die nicht im Guide existieren. Dies erleichtert die Fehlersuche, wenn erwartete Felder in Reports fehlen.


Eine vollständige Liste der Neuerungen und Verbesserungen finden Sie wie üblich in unseren Release-Notes.



Copyright © 1997-2019 GEFEG mbH. Alle Rechte vorbehalten.
Impressum | AGB | Datenschutz | Webmaster | Stand: 2019-11-26